Museumspädagogik

Museumspädagogisches Angebot für die Museen in der Schranne:

Archäologiemuseum Bad Königshofen:

Führungen durch die Abteilungen des Museums, sowohl als umfassende Führung, als auch für Teilbereiche (z. B. Steinzeit, Kelten).

Nutzung des in die Ausstellung integrierten museumspädagogischen Angebotes.

Besuch der Steinzeitwerkstatt:

Steinzeitliche Handwerkstechniken, wie das Erstellen eines Steinbeiles mit seinen einzelnen Arbeitsgängen, werden erläutert und können praktisch erprobt werden. Dieser Bereich steht jederzeit, auch kurzfristig, zur Verfügung und ist in Verbindung mit einem Rundgang durch die Steinzeitabteilung das „Standartprogramm“. Dauer pro Schulklasse: 45-60 Minuten.

Weitere Themenbereiche sind nach Rücksprache jederzeit möglich: Z.B. Kelten, Textilbereich (Weben, Färben, Herstellung des Fadens mit Spinnwirtel), etc.

Kurs „historische Maltechniken“:

Hierbei gilt es den Teilnehmern zu vermitteln, wie man natürliche Farbenpigmente gewinnen kann, wo man sie findet und wie man sie zur bildhaften Darstellung benutzen kann.

In diesem Kurs wird der „Malgrund“ von den Teilnehmern selbst erstellt. Ein Keilrahmen wird zusammengebaut, mit Leinwand bespannt, ein Malgrund aufgetragen und anschließend mit selbsthergestellten Farben bemalt. Dauer ca. 3 Stunden (Durch „Kompromisse“ lässt sich die Zeit verkürzen). Kosten ca. 5 € pro Kind. Erwachsenenkurse sind möglich.

Töpferwerkstatt:

Einführung in das Thema „Keramik“ mit Beispielen aus dem Museumsbestand. Wie kommt ein ausgegrabenes Gefäß in der Restaurierungswerkstatt an? Was passiert bis es in eine Ausstellung gelangt? Was ist überhaupt Ton? Erläutert wird wo man ihn findet und wie er aufbereitet wird. Die Kinder lernen probieren einfache Formgebungs- und Dekorationstechniken aus. Die selbst hergestellten Gefäße können (ungebrannt) mitgenommen werden. Dauer ca. 2 Stunden. Kosten für Material nach Verbrauch ca. 2-3 €.

Museum für Grenzgänger

Altersgerechte Führung durch die Ausstellung.

Die Erfahrung hat gezeigt, Personen ,welche die Deutsch-Deutsche Teilung erlebt haben beginnen sehr schnell eigene Erlebnisse und Erfahrungen zu erzählen. Eine Führung wird schnell zur „Gesprächsrunde“. Dies führt meist zu einem lebendigen Rundgang. Schulklassen hingegen, ist die Tragweite dieser Grenze, mitten durch unsere Region, sehr schwer verbal zu vermitteln. Für sie ist die Grenze (Gott sei Dank) ein historisches Ereignis. Ihnen fehlt das emotionale Erlebnis.

Außenanlagen:

Wir können Ihnen Führungen zu unseren Außenanlagen anbieten. Bei Rieth/Zimmerau sind originale Reste der ehemaligen Grenze zu sehen. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Bayernturm, der einen Blick über die Region und den ehemaligen Grenzverlauf ermöglicht. Ein weiteres Ziel könnte der ehemalige Grenzübergang bei Eusenhausen mit dem „Skulpturenpark Deutsche Einheit“ sein.

Zeitzeugen:

Erfreulicherweise haben sich Personen, die in besonderem Maße mit der Grenze zu tun hatten, bereiterklärt von Zeit zu Zeit durch unser Museum zu führen und von ihren Erlebnissen zu berichten. Kreisheimatpfleger Reinhold Albert war jahrelang bei der Grenzpolizei Bad Königshofen, der Vorsitzende des Vereins für Heimatpflege Hanns Friedrich hatte als Journalist und Mitarbeiter des BR, ständig mit den Geschehnissen rund um die Grenze zu tun. Susi Eschenbach betreute jahrzehntelang die Grenzinformationsstelle Bad Königshofen und leitete Fahrten in die DDR im Rahmen der politischen Bildung. Auf Anfrage.

Medien:

Bildvortrag:

Darstellung der Entstehung und Entwicklung der ehemaligen Deutsch-Deutschen Grenze anhand von Bildermaterial aus der Region. Überblick über die verschiedenen Ausbauphasen und Aufnahmen an der innerdeutschen Grenze aus der Zeit des Mauerfalls.